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Alltagstipps - Mehr Leichtigkeit im Leben

Egal wo, wann und was du machst, nachhaltig & umweltbewusst Handeln kannst du immer! Sei es bei der Erfrischungsdusche am Morgen, beim Mittagessen im Büro oder am Abend beim Wocheneinkauf. Jedes Mal triffst du eine Entscheidung - für oder gegen unsere Welt (oft auch unbewusst). Möchtest du mehr Nachhaltigkeit in deinem Leben integrieren, bist du hier genau richtig. Auf geht´s zu den Tipps für deinen Alltag!


1. BEWUSSTSEIN Nehm deine Handlungen bewusst wahr, sei offen für neue Wege und hinterfrag dich und andere: „Brauch ich das wirklich?“ „Welche Auswirkungen entstehen durch…?“ „Welchen positiven Einfluss hat…, wenn…?“.


2. PLANUNG & ZEITMANAGEMENT Weniger Stress, mehr Ruhe und vor allem mehr Zeit für dich. Meist haben wir viele Termine, stehen unter Stress und haben keine Zeit für spontane Ereignisse. Eine gewisse Voraussicht und ein vorausschauender Plan ist vor allem beim Wochenenkauf von Vorteil, sodass du z.B. nur die Produkte kaufst, die auf deiner Liste stehen. Bei deinen wöchentlichen Terminen kannst du dir Pufferzeiten einplanen und vor allem nicht jede Woche den Terminkalender verplanen. Sei lieber etwas flexibel, spontan und frei. Was mir gut hilft um mal abzuschalten ist „ME TIME“, einfach mal ein oder mehrere Tage in der Woche für sich selbst reservieren.

3. WISSEN Informationsquellen nutzen: Bücher, Internet, Videos, Dokumentationen, Veranstaltungen, Messen, Social Media (Instagram, YouTube, Blogs) etc. und sich somit weiterbilden.

4. GEBRAUCHT STATT NEU KAUFEN Egal ob Möbel, Küchenutensilien, Handtaschen, Zubehör oder Kleidung – nahezu alles wird im Internet oder auf Flohmärkten angeboten. Nehm dir die Zeit um ein wenig zum Stöbern, du wirst sicherlich den einen oder anderen Schatz finden. Gern kannst du auch mal auf meinem eBay-Kleinanzeigen Account vorbeischauen, oft bin ich bei mir oder auch mal bei anderen am aussortieren, sodass sich ein kurzer Einblick lohnt. 5. VERKAUFEN & VERSCHENKEN Stoooopp! Bevor du etwas entsorgst, kannst du lieber noch einmal deiner Familie, Freunden und auch der Internetcommunity (Ebay, Ebay-Kleinanzeigen, Kleiderkreisel, Shpock, Medimpos…) deine Schätze anbieten! Es ist quasi eine Win-Win Situation. Du musst nichts entsorgen, bekommst evtl. noch eine Kleinigkeit zurück und hast dem Produkt ein längeres Leben „Reuse“ ermöglicht.

6. MIETEN Wenn es Utensilien oder Gegenstände gibt, die du nur gelegentlich oder für kurze Dauer benötigst, macht es mehr Sinn, etwas zu mieten oder auszuleihen, anstatt etwas direkt neu zu kaufen. Das könnte nahezu alles sein: Auto (Car-Sharing), Ski-Ausrüstung, Gepäckausrüstung, Fahrradträger, DVD's, Bücher, Technik, Elektrogeräte… Du sparst dir dabei nicht nur Geld, sondern auch Platz!

7. FAIR-FASHION STATT FAST FASHION „Kleider machen Leute, doch die Leute, die die Kleider machen leisten sich bis heute leider weniger Designerjacken.“ Es gibt die Möglichkeit Kleidung zu tauschen, selbst zu nähen und gebraucht oder fair zu kaufen. Beim Kauf von nachhaltiger Kleidung kannst du auf Siegel, Produktionsbedingungen, Material, Transportwege und das Leitbild des Unternehmens achten.

8. SUPPORT LOCALS Egal ob Shoppen, Schlemmen oder durch das Stöbern von Souvenirs im Urlaub, lass die lokale Bevölkerung und Händler vor Ort von deinen Ausgaben profitieren. Es hat einen größeren Effekt, die Produkte vor Ort zu kaufen als im Internet zu bestellen. Gerade bei Läden wie z.B. H&M, DEPOT, IKEA, Saturn oder Thalia, die es offline als auch online gibt, lohnt sich ein Gang in den Laden. Am Ende des Tages macht der Preis nicht immer einen großen Unterschied. Vor Ort sparst du dir die Versandkosten, den Aufwand vom Rückversand und kannst direkt entscheiden, ob du die Ware wirklich brauchst und auch kaufen möchtest oder nicht.

9. MINIMALISMUS Weniger ist mehr! Oft wissen wir gar nicht, was wir überhaupt alles besitzen und sind von Dingen überrascht, die wir nach 3 Jahren mal wieder in den Händen halten. Fakt ist, dass wir bei zu vielen Gegenständen einfach den Überblick verlieren! Jeder kennt es, der Kleiderschrank ist voll, wir ziehen immer nur die gleichen Klamotten an und es befinden sich noch Teile mit Label im Schrank. Hier hilft nur noch ausmisten, verschenken oder verkaufen! Am besten mistest du jedes Jahr mindestens einmal den Kleiderschrank und auch alle anderen Schubfächer und Regale in deinen 4-Wänden aus und entscheidest zwischen behalten vs. weg.

10. NO-BUY DAYS Plane mindestens einen Tag in der Woche ein, an dem du kein Geld ausgibst. Je mehr Tage es sind, desto besser ist es für dich, dein Konto, die Umwelt und für die Reduzierung des Konsums.

11. RESSOURCEN AUFBRAUCHEN ODER WIEDERVERWENDEN Bestands-Check: Zuerst kannst du mal einen Bestandscheck durchführen „Was ist überhaupt da?“ – den Check kannst du nahezu überall machen, egal ob beim Vorrat von Lebensmitteln, Kosmetik, Reinigungsmittel oder Büromaterial. Hamsterkäufe sind nicht zu empfehlen, besser erstmal alle angefangenen und vorrätigen Ressourcen verbrauchen (ein kleiner Vorrat ist natürlich nicht verkehrt). Gerade im Sommer vergisst man schnell mal Obst oder Gemüse - Zack ist es verschimmelt. :( Egal ob Aluminiumfolie, alte Shirts, Brötchentüten, Kerzenwachs, Kartons, Honiggläser oder Füllmaterial – alles kann noch einmal und für andere Zwecke genutzt werden. Zeitschriften oder Füllpapier von Paketen können entweder erneut als Polster / Füllmaterial oder als Geschenkpapier genutzt werden; überschüssiges Wachs von abgebrannten Kerzen kann für die Herstellung von Kerzen genutzt werden (Docht = Baumwollfaden); aus alter Kleidung wie Shirts, Pullover oder Kleider kannst du Stofftaschentücher, Putzlappen oder einen Adventskalender (Säckchen) kreieren.

12. MÜLL TRENNEN Wir haben in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern ein gutes Mülltrennungssystem (wir haben immerhin eins!). Versuch deinen Müll so gut wie möglich zu trennen und nicht alles im Restmüll zu entsorgen: Gelbe Tonne, Blaue Tonne (Altpapier), Biomüll, Restmüll, Gläser f. Glascontainer

13. MEHRMALIGE VERWENDUNG Viele Utensilien kannst du mehrmals verwenden, egal ob Tassen, Gläser, Teller oder Töpfe, selbst Kleidung kannst du mehrmals tragen, bevor sie in der Wäsche landet. Zum Geschirr: Haben sich keine großen Lebensmittelreste festgesetzt, kannst du das bereits verwendete Geschirr noch einmal nehmen. Mir reicht eine Tasse + ein Glas in der Woche aus. Auf Arbeit trinke ich Tee und zu Hause Wasser. Weder das eine noch das andere trägt zu großer Verunreinigung bei. Selbst die Bratpfanne verwende ich mehrmals, oft ist diese nach dem kochen so rein, dass ich sie erneut verwenden kann. Wieso sollte ich das Kokosöl oder Bratfett abwaschen, wenn ich mir damit sogar die erneute Zugabe sparen kann. Zur Kleidung: Das Unterwäsche täglich gewechselt werden sollte, vor allem Höschen und Socken, brauch ich keinem erzählen. Meine Hosen und Röcke trage ich nie nur einmal, die sind weder verschwitzt noch dreckig und werden daher mehrmals getragen. Bei Oberteilen und Kleidern ist es ein wenig anders, hier mach ich immer den Geruchstest und entscheide individuell.

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