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7 Einkaufstipps für mehr Nachhaltigkeit

Es macht viel aus, wie, wo und was du einkaufst! Schön das du dich dazu entschieden hast und den Schritt wagst, bewusstter und verantwortungsvoller einkaufen zu gehen! Du wirst dich nicht nur gesünder ernähren, sondern auch sparen und anderen Menschen einen Mehrwert bieten.


1. ZEIT NEHMEN UND ZEITMANAGEMENT Geregelte Einkaufszeiten festlegen, damit du genügend Zeit hast, um bewusst & gesund einkaufen zu können. Die beste Zeit, um noch ein wenig zu sparen, ist vor allem Samstagabend. Hier werden vor allem frische Lebensmittel wie Obst & Gemüse reduziert angeboten.

2. EINKAUFSLISTE Lieber einmal mehr Gedanken über den Einkauf machen und eine Einkaufsliste erstellen, als planlos und unvorbereitet einkaufen zu gehen! Es erspart dir im Endeffekt Zeit, du vergisst nichts und musst nur einmal statt dreimal deine Einkäufe erledigen.

3. SAISONAL & REGIONAL Ein Saisonkalender für den Kühlschrank oder die Notizwand in der Küche kann helfen, um einen Überblick über die verschiedenen Erntezeiten von Obst & Gemüse innerhalb Deutschlands zu kennen! #Supportlocals - du vermeidest nicht nur lange Transportwege, sondern unterstützt die eigene Wirtschaft und auch kleine Händler vor Ort. Außerdem kannst du auf das Herkunftsland der Produkte achten: Äpfel, Karotten oder Pflaumen müssen nicht aus Chile stammen, wenn es diese im Sommer auch frisch bei uns vor Ort gibt.

4. WOCHENMARKT Oft finden in jeder Stadt Wochenmärkte statt. Teilweise sogar unter der Woche und am Wochenende (Samstag). Nehm dir mal die Zeit und schau, was die kleinen Anbieter für Auswahl haben. Es gibt z.B. cool geformtes Gemüse (natürliche Form), Tomaten in unterschiedlichster Farbe + Form und leckere selbstgemachte Speisen - Produkte, die man so nicht im Supermarkt findet.

5. UNVERPACKT & PLASTIKFREI Ziel sollte es immer so, so wenig Verpackungsmaterial wie möglich beim Einkaufen zu verursachen. Gerade bei Obst & Gemüse kann gut darauf geachtet und auch oft auf die Plastikverpackung (auch Plastikbeutel) verzichtet werden. Besser ist die Mitnahme von Stoffbeutel(n), Papiertüten oder einem Einkaufskorb. Wenn du noch ein paar Plastikbeutel zu Hause hast, nicht direkt wegschmeißen sondern mehrmals verwenden. Der Einkauf im Unverpacktladen ist natürlich der beste Weg neben dem Wochenmarkt und dem eigenen Anbau!

6. FRISCH Tiefkühlprodukte verbrauchen viel Energie- & Stromkosten! Greif daher auf frische und kleinere Mengen von Lebensmittel zurück, In der Sommerzeit kann es schnell mal vorkommen, dass Lebensmittel verderben, was nicht sein muss. Also lieber kleine Mengen kaufen, Frisch kochen und Reste einfrieren. Gleiches gilt für Obst & Gemüse, was nicht mehr so schnell verwertet werden kann – z.B. Heidelbeeren lieber einfrieren und darauf zurückgreifen, wenn Bedarf besteht anstatt sie zu vergammeln lassen.

7. VEGAN & VEGETARISCH 2 1/2 KGAvocado und 100 Gramm Rindfleisch haben die gleiche CO2 Bilanz! Auch wenn die Avocado einen weiteren Weg hat und z.B. viel Wasser benötigt, ist der Mengenunterschied gewaltig! Der Idealfall ist, komplett auf Tierprodukte zu verzichten. Inzwischen gibt es unfassbar viele Rezepte, Ersatzprodukte und Alternativen, die wirklich sehr lecker sind!! (Habe ich vorher nie mit gerechnet). Möchtest du nicht ganz auf dein Fleisch bzw. Tierprodukte verzichten (was bei mir noch der Fall ist) kannst du darauf achten, dass es Bioprodukte sind oder noch besser, direkt vom Bauern aus der Region gekauft wird. Tierische Lebensmittel haben immer eine schlechtere Ökobilanz als pflanzliche Produkte: Tiere großziehen -> Nachwuchs züchten -> füttern ->Futter anbauen -> Impfungen -> schlachten, Transport bis in die Läden -> Kühlung

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