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Lockdown 2.0 - Schlau genutzte Zeit!

Wie es in Zukunft mit dem Reisen weiter geht? Keine Ahnung! Fest steht, dass wir ein Leben lang mit dem Virus leben werden, es wird nie wirklich enden und sich schon gar nicht in "Luft auflösen". Wir stehen in einer Krise, die so noch keiner erlebt hat und auf die wir als Bürger einfach nicht vorbereitet waren. Auf den zweiten Lockdown konnten wir uns immerhin ein wenig besser vorbereiten und all die Dinge anders machen, die uns im Frühjahr Probleme oder Unzufriedenheit bereitet haben. Ob so drastische Einschränkungen gerechtfertigt sind, vor allem mit dem Hygienekonzept, welches die Fitness-, Gastronomie- & Tourismusbranche ausgearbeitet und umgesetzt hat, ist nur bedient nachvollziehbar. Wir alle, jedes Unternehmen, die Kapazitäten und unsere Gesundheit werden erneut auf eine harte Probe gestellt!

Vorab die positiven Dinge. Du, wir gemeinsam, sollten das Beste daraus machen und positiv denken! Positiv ist nach wie vor die Regeneration unserer Umwelt! Wälder, Naturschutzgebiete und Innenstädte können aufatmen. Sich von all dem Trouble und Massentourismus weiterhin erholen. Weniger (Plastik)Müll wird verursacht und die Umgebungen bleiben sauber bzw. verschlechtert sich die Verschmutzung nicht stetig. Lebewesen kehren an ihre alten Plätze zurück und können sich ungestört fortpflanzen. Weniger CO²-Emissionen gelangen in die Atmosphäre, da der Großteil des Flug- & Schiffsverkehrs in der Tourismusbranche eingestellt wurde. Wir haben wieder mehr ZEIT. Zeit für UNS! Wir können wieder mehr Dinge tun, zu denen wir lange nicht gekommen sind! Ohne Ausreden, ohne einen vollen Terminkalender oder andere Ablenkungen. Denn viel, außer sich mit sich selbst oder der Familie zu beschäftigen bleibt einem jetzt nicht. Nutz deine Zeit daher gewissenhaft und bleib nicht in der Netflix- & Fernsehwelt hängen.

Es ist definitiv wichtig, die guten Seiten zu betrachten, um nicht in Aggressionen oder Unzufriedenheit zu verfallen, nichtsdestotrotz bringt die Situation auch jede Menge Schattenseiten mit sich! Todesfälle, Jobverluste, Umsatzeinbuße, Insolvenz, leidender Tourismus, Depressionen, Kontaktverbot und elendes zugrunde gehen von Menschen, die aufgrund von ausgeschöpfter Kapazität in Krankenhäusern nicht versorgt werden können. Wir haben genau jetzt noch einmal genügend Zeit, uns über viele Dinge Gedanken zu machen. Wir als Mensch, können nochmal bewusst in uns kehren und uns mit der ganzen Reisethematik und auch mit unserem allgemeinen Verhalten auseinandersetzen. Wollen wir in Zukunft wieder genau an dem Punkt weitermachen, an dem wir aufgehört haben? Wollen wir wieder im Konsum verfallen? Ich denke das ist von dir und auch von vielen anderen nicht das Ziel! Persönlich freut es mich sehr zu sehen, wie viele Menschen inzwischen ihr Denken & Handeln hinterfragen und etwas Besseres aus ihrem Verhalten machen. Sie haben ihren Blickwinkel geändert und krempeln ihr Leben um. Wenn du dich fragst, wie du dein Verhalten ändern kannst, wie du dein Mindset dahingehend ausrichtest und ebenfalls einen bewussteres Leben leben kannst, dann gebe ich dir jetzt ein paar Tipps mit auf den Weg, die mir bereits geholfen haben, mich auf diesen Weg zu bringen. Grundstein Nummer 1 ist dein eigener Wille. Ich gehe stark davon aus, dass dein Willen bereits vorhanden ist, sonst wärst du nicht auf meiner Webseite oder auf einem meiner anderen Social Media Kanälen gelandet. 🙂

Dein Weg für ein bewusstes und verantwortungsvolles Leben:

  1. Analysieren: Verschaff dir einen Blick über dein Leben. Wie sieht dein Alltag aktuell aus? Worauf achtest du bereits und was kann man besser machen?

  2. Hinterfragen: Unsere Abläufe und Entscheidungen werden zu 90 % unterbewusst getroffen, stell dein Handeln in Frage und betrachte die Dinge aus einer objektiven Sicht. Was passiert, wenn ich XY mache? Wer profitiert wenn ich in dieses Produkt /Dienstleistung investiere?

  3. Verbessern: Überlege dir was du in Zukunft besser machen kannst und ob du ggf. für bestimmte Handlungen alternativen findest. Statt dem Gang ins Fastfood Restaurant kannst du dich durch regionale Restaurants testen oder saisonal zuhause kochen.

  4. Bewusstsein: Nimm deine Handlungen bewusst wahr, geh nicht blind durch den Alltag. Achte auf deine Umwelt, wie sind die Menschen drauf (gut oder schlecht gelaunt), sammelt jemand Müll, trägt jemand weiße oder schwarze Schuhe etc. Ziel ist es, so viele Momente wie möglich wahrzunehmen und das Leben nicht einfach an einem vorbeiziehen zu lassen.

  5. Routinen: Kenne deine positiven & negativen Routinen. Ersetze step by step deine negativen Gewohnheiten durch positive. Z.B. Statt regelmäßig neue Kleidung zu kaufen, erstmal den Kleiderschrank ausmisten und auf Secondhand-Plattformen wie Kleiderkreisel oder Ebay-Kleinanzeigen stöbern.

  6. Experimentieren: Sammle neue Erfahrungen, indem du neues ausprobierst z.B. vegan / Vegetarisch kochen oder mit dem Rad statt dem Auto fahren.

  7. Austausch: Teile dein Wissen und deine Interessen mit anderen. Sprich mit deiner Familie und Freunden über die Dinge, die dich bewegen und von denen du überzeugt bist. Tausch dich außerdem auf den sozialen Medien mit Menschen die sich für deine Themen interessieren aus!

  8. Wissen: Lerne täglich neues, nutz die (kostenlosen) Wissensquellen, die dir gegeben werden: Bücher, Dokumentationen, Videos (, TV, YouTube), Podcasts (Spotify, Apple Podcasts), Plattformen (Nabu, Greenpeace, Utopia), Instagram -> Blogger usw.

  9. Kleine Erfolge feiern: Setz dich nicht unter Druck und verbiete dir nichts! Beides führt in den meisten Fällen zu einer großen Enttäuschung und Frust! Mach dir deine Fortschritte bewusst und sei stolz, bisher diese Schritte gegangen zu sein und darauf, dass du etwas verändern möchtest.

  10. Dankbarkeit: Schätze die kleinen Dinge im Leben und sehe nichts als selbstverständlich. Überall steckt Arbeit, Zeit ein Kompromiss oder Gefühl dahinter.


Erschlagen vom Input? Nicht schlimm! Lass die Punkte auf dich wirken und geh sie immer wieder durch! Mach dir einen Plan, wann du welchen Punkt angehen und erreichen möchtest. Es ist ein laufender Prozess, der sich immer wieder erweitert. Du bist bereits jetzt auf dem richtigen Weg einen positiven Beitrag zu hinterlassen. Weiter so!

PS: Geh nicht davon aus, dass du fertig bist mit lernen, nach dem du die Schule oder Universität verlassen hast. Unser Leben besteht aus einem Lebenslangen Lernen! Wer nicht mehr lernt, bleibt auf der Strecke und schafft es meist nicht, etwas zu verändern.


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